Fest des hl. Martin

Anfang November findet jährlich der traditionelle Martinsumzug statt. Nach einem Wortgottesdienst in der Pfarrkirche St. Remigius ziehen die Kinder vom Kirchenvorplatz aus mit ihren bunten, meist selbst gebastelten Fackeln durch den festlich geschmückten Ort zum Gemeinschaftsplatz. Vorweg sitzt hoch zu Roß der St. Martin in einen roten Mantel gehüllt und mit glänzendem Helm auf dem Kopf. Auf dem Platz angekommen, können es die Kleinen kaum erwarten, einen Martinswecken von ihm zu erhalten.

Um die heimatliche, traditionsverbundene Dorfwärme an diesem Martinstage mit allen Zugteilnehmern zu teilen, bietet der Traditionsverein heiße und kalte Getränke für Groß und Klein auf dem Festplatz an und lädt alle Dorfbewohner zum Verweilen und zu einem traditionsbezogenen Plausch am Martinsfeuer ein.

Zu Ehren von St. Martin wird dabei ein Feuer abgebrannt, das nach alter Bauart vom Traditionsverein am gleichen Tage errichtet wird. Hierzu treffen sich alle begeisterungsfähigen Ortseinwohner Samstagmorgen, um aus unbelasteten Brennmaterialien ein würdiges Martinsfeuer auf dem Gemeinschaftsplatz zu errichten. Dieses Feuer soll die Wärme des Martinsfestes allen Teilnehmern sinnbildlich vermitteln.

St. Martin